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Berufungskommission

In einer Berufungskommission geht es um die Besetzung einer Stelle eines Universitätsprofessors bzw. einer Universitätsprofessorin.

Ein solches Berufungsverfahren läuft in mehreren Schritten ab:

Als Erstes muss es einmal eine zu besetzende Stelle geben.

Ist eine solche vorhanden, setzt der Senat ein „entscheidungsbefugtes Kollegialorgan“ ein, welches sich Berufungskommission (im Folgenden mit BK abgekürzt) nennt. Die Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren stellen mehr als die Hälfte der Mitglieder und die Studierenden mindestens ein Mitglied.

Die BK erstellt nun einen geeigneten Ausschreibungstext, in dem die gewünschten Qualifikationen definiert werden. Nach Veröffentlichung dieses Textes im In- und Ausland gibt es eine von der BK festgelegte Frist, bis zu der sich KandidatInnen bewerben können. Die eingegangenen Bewerbungen werden von vier GutachterInnen, davon zwei externe, bewertet, um die fachliche Qualifikation festzustellen.

Die verbliebenen BewerberInnen werden an die TU Graz eingeladen, um ihnen die Möglichkeit einer (öffentlichen!) Präsentation ihres Fachbereichs zu geben. Im Rahmen dieser Präsentation bewerten die/der VertreterInnen der Studierenden die didaktischen Fähigkeiten. Zusätzlich können die BewerberInnen ihre Vorstellungen und Pläne für den Fall einer Berufung an die TU Graz in einem nicht öffentlichen Teil vor der BK erläutern.

Danach geht es für die BK erst richtig los. Aus allen BewerberInnen soll ein Besetzungsvorschlag mit 3 KandidatInnen erstellt werden. Der Rektor wählt danach aus dem Besetzungsvorschlag einen Kandidaten/eine Kandidatin aus und führt mit ihm/ihr die Berufungsverhandlungen. Kommt es zu einem Abschluss eines Arbeitsvertrages, erwirbt der Bewerber/die Bewerberin die Lehrbefugnis (venia docendi) für das Fach, für das er /sie berufen ist.

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